[Demonicon News]Erste Sprachproben
16.05.2013 um 09:49
Auf der Facebook-Seite von Demonicon gibt es ein besonders Schmakerl für euch. Dort könnt ihr in die Sprachaufnahmen reinhören und so einen ersten Eindruck von der deutschen Vollvertonung sammeln. Die deutsche Vertonung haben die Hamburger Toneworx Studios übernommen, die zum Beispiel auch Dragon Age: Origins die Stimmen gegeben haben.
Zitat:
An dieser Stelle präsentieren wir euch exklusiv Ausschnitte aus den deutschen Sprachaufnahmen zu „Das Schwarze Auge – Demonicon“, für die sich auch die ein oder andere bekannte Stimme in den Hamburger Toneworx Studios hören ließ.
Mit den kurzen Sprachsamples könnt ihr euch nach und nach einen ersten Eindruck von der deutschen Vollvertonung des Spiels und von den speziellen Eigenheiten einiger Charaktere verschaffen.
[Preview]PC Games 05/2013 mit Demonicon
20.04.2013 um 23:08
In der PC Games 05/2013, die am 24. 04. 2013 erscheinen wird, findet sich ein kurzer Artikel zu Demonicon. Dabei wird geschildert, auf welchem Weg sich das Action-RPG befindet und wie die Zukunftsaussichten des Spiels sein könnten.
[Demonicon News] Vierter Demonicon Podcast (Special; Teil 1 von 3)
20.04.2013 um 23:03
Zu Demonicon gibt es einen neuen Podcast. Bei diesem Spezial geht es hauptsächlich um die Vertonung des Action-RPGs.
Zitat:
Nach längerer Wartepause gibt es nun den vierten Demonicon Podcast, der während der deutschen Sprachaufnahmen zu Demonicon in den Hamburger Toneworx Studios aufgenommen wurde. Im ersten von drei Special-Podcasts spricht Kalypso Chef Stefan Marcinek mit Josko Kasten (Toningeneur) und Thomas Karallus (Synchronsprecher, u.a. von Kevin James). Thomas spricht in Demonicon die Rolle des Herolds.
[Demonicon News]Gameplay-Video von der GDC 2013
03.04.2013 um 12:10
Noch im 3. Quartal 2013 soll Demonicon für die XBox 360, die Playstation 3 und den PC erscheinen. Auf der Messe GDC in San Francisco gab es nunmehr einen Gameplay-Video zu sehen, die von dem ausländischen Online-Magazin Gamespot gezeigt wurden. Auch wenn die Szenen nicht ganz so neu sind - sie stammen nach Angaben des Publishers aus einem älteren Trailer, liefern sie doch einen Eindruck dessen, was uns da erwartet.
[Demonicon News]Was denn jetzt eigentlich mit Herokon?
24.03.2013 um 18:48
Auf zu neuen aventurischen Online-Welten
Seit ich DSA als P&P-Rollenspiel angefangen habe zu zocken, gab es auch schon den Gedanken es irgendwann auch mal gemeinsam virtuell mit meinen Kumpanen aus der Tischrunde zu spielen. Die Ankündigung von „Drakensang: Online“ brachte einen Funken Hoffnung in diesen Kindheitstraum, doch wurde er jäh erstickt, als dann klar war, dass die DSA-Lizenz nicht mehr Teil der Drakensang-Welt sein würde. Umso überraschter war ich, als es dann hieß, dass mit „Herokon“ es doch noch ein waschechtes DSA-Spiel im Online-Gewand geben sollte. Bisher hatte ich nie die Zeit mir die schon länger spielbare Beta genauer anzusehen. Nun war es soweit und ich möchte euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.
DSA goes online – Cyberaventurien für Dich und mich
Silver Style Studios „Herokon“ ist genau wie „Drakensang ein Online-Rollenspiel auf Flashbasis und soll der Branche entsprechend nicht nur alte DSA-Haudegen, wie mich, ansprechen sondern auch vieles für Neulinge und Quereinsteiger bereithalten. So wurde zwar das umfangreiche Regelwerk der aktuellen P&P-Edition 4.1 in vielen Bereichen umgesetzt, doch gibt es auch einen vereinfachten Einstieg für komplett DSA-Unerfahrene, bei denen entweder ein komplett vorgefertigter Held ausgesucht oder nur grob Rasse und Profession gewählt werden. Dabei gibt es in der bisherigen Beta die Rassen Menschen, Elfen und Zwerge, sowie die Professionen Kämpfer (nah oder fern), Magier und Streuner. Mit jeder Rasse und Profession kommt es zu Unterschieden bei den Basiswerten und Talenten mit denen ihr euch durch die Quests und letzten Endes auch durch Aventurien klicken werdet.
Haste mal ne Quest für mich? Und was passiert eigentlich, wenn ich tot umfall?
Und da wären wir auch schon bei dem, was Kern- und Knackpunkt von „Herokon“ ist. Es sind natürlich die Quests. Der Einstieg wird mit charmanten Videos versüßt, bei denen ihr sowohl ein visuelles Tutorial zur Einführung erhaltet, als auch sehen könnt, wie eine Kutsche überfallen wird und dabei ein paar Kinder sich mächtig erschrecken. Ihr könnt, als frischer Held, natürlich die armen Sprösslinge nicht einfach den blutrünstigen Goblins überlassen und greift somit das allererste mal zur Heldenwaffe. Schnell löst ihr das Problem, findet, da die Eltern der beiden Kinder es leider nicht überlebten, die große Schwester und geht mit ihnen allen zusammen nach Greifenfurt, um euch da erst mal eine Belohnung und… ihr vermutet es wahrscheinlich schon… weitere Quests abzuholen.
Das Prinzip ist also klassisch. Erfülle die Quests, klicke die Gegner tot und nutze geschickt Deine Items und Talente und anderen Fähigkeiten, wie Zauber oder Sonderfertigkeiten um zu obsiegen. Mit jeder erfüllten Quest bekommt ihr meist Gold und einige Erfahrungspunkte, mit denen ihr dann die Basiswerte, wie Mut, Körperkraft, Klugheit usw., sowie Talente und Zauber steigern könnt. Wagt ihr euch einmal an ein zu großes Abenteuer und sterbt, so seid ihr natürlich nicht wirklich tot, sondern brecht zusammen und müsst für eine gewisse Zeit warten, bis ihr euch wieder in der Nähe eures Niedergangs vom Boden aufrappelt. Hier kommt erstmals auch der Shop zur Geltung, mit einem speziellen im Shop erhältlichen Item könnt ihr auch gleich wieder erwachen und euch wieder in den Kampf stürzen. Macht ihr es, wie ich und wartet erst einmal ohne Shop-Item die runter laufende Zeit ab, so sind eure Schicksalspunkte für einen gewissen Zeitraum gesperrt, danach könnte ihr aber wieder munter weiter schnetzeln. Und wofür die Schicksalspunkte gut sind, das erkläre ich euch jetzt.
Schicksalspunkte…was war das noch mal gleich?
Schicksalspunkte sind im klassischen DSA-P&P eigentlich Punkte die der Meister/Spielleiter Helden für besonderes herausragende Taten zukommen lässt. Für den Spieler sind sie dann im Spiel frei einsetzbar, wenn er zum Beispiel einen Würfelwurf oder eine Talentprobe wiederholen möchte oder auch einfach bei einer bestimmten Situation, die in der Hand des Schicksals (und damit des Meisters) liegt, Einfluss zu nehmen. Die genauen Regeln zu den Schicksalspunkten sind, wie so häufig etwas komplexer, aber die Beschreibung von mir, sollte erst einmal hinreichend genug sein. In der Beta von „Herokon“ werden Schicksalspunkte zumindest vorläufig noch etwas anders gehandhabt. Auch wenn eine werkgetreue Umsetzung von den Schicksalspunkten wohl für ein DSA-Online-MMO nicht wirklich sinnvoll erscheint, haben sich die Silver Style Studios dafür entschieden, zumindest die Bezeichnung zu verwenden, auch wenn sie völlig andere Funktionen hat. So sind die Schicksalspunkte ein Multiplikator für die Abenteuerpunkte, mit denen ihr eure Werte steigert, wenn ihr offline seid. Für jede 2 Stunden, die ihr von „Herokon“ fern bleibt, bekommt ihr 1 SP (Schicksalspunkt) und jeder SP verdoppelt praktisch eure AP (Abenteuerpunkte). So soll für Spieler, die weniger Zeit haben ein Ausgleichsmechanismus geschaffen werden, der jedoch auf maximal 100 AP gedeckelt ist, damit es auch keiner übertreibt. Des Weiteren sind Schicksalspunkte durch die Anwendung göttlicher Segen zu bekommen, hierbei gibt es ganze 10 SP und wie bereits erwähnt, wirken die SP für eine gewisse Weile nicht, nachdem ihr K.O. gegangen seid.
Sieht doch ganz schmuck aus und hört sich lauschig an…
Die Grafik von Herokon ist durchaus als hübsch, aber nicht als atemberaubend zu bezeichnen. Leider fehlen mir hier Vergleiche, da ich sonst keine Online-Rollenspiele zocke und mich einzig der anfangs erwähnte Traum aus Kindheitstagen gelockt hatte. Dennoch bin ich aber zufrieden. Die handgezeichneten Hintergründe treffen eine schöne Stimmung und bilden eine angenehme Symbiose mit der liebevoll komponierten Musik. Es ist einfach schön durch Greifenfurt zu laufen, im Bordell „Wintertraum“ von dem aus „Das Jahr des Greifen“ bekannten Lancorian etwas über Magie zu lernen und das etwas anrüchige Flair zu schmecken. Leider funktioniert es in der Beta bisher noch nicht mit anderen Spielern in einer Gruppe gemeinsam Quests zu bestreiten, doch dieses Feature ist dann natürlich für die Vollversion angedacht. Auch an die Grenzen der Online-DSA-Welt von „Herokon“ haben die Entwickler gedacht und so sind ebenfalls ein Editor für eigene Maps und auch Quests in Planung.
Eine Beta ist nun mal keine Vollversion
Die Quest sind nicht vertont und laufen über Textboxen ab. Für wenig lesefreudige Spieler mag das nicht so erfreulich sein, wer sich aber die Mühe macht die auch mal etwas längeren Texte im Stile der alten „Baldur’s Gate“-Spiele durchzulesen, bekommt wirklich stimmungsvolle und auch mal amüsante Textpassagen geliefert, die sich schön in das Gesamtpaket „Herokon“ einfügen. Doch bei all dem Lob seien natürlich auch nicht die Schwächen vergessen. So laufen angriffslustige Goblins auch einfach mal an meinem Helden vorbei, um dann nach orientierungslos durch die Gegend zu irren. Dies kommt nicht ständig vor, sorgt aber ab und an für einige unfreiwillig komische Momente. Als ich „Herokon“ das erste mal antestete, startete ich es noch mit dem Browser „Opera“. Dort hatte ich einige Probleme Questgeber und wichtige NSC’s anzusprechen, teilweise sogar die Stadt zu verlassen um einer vorgegebenen Quest zu verfolgen. Als ich es dann über den Browser „Chrome“ versuchen wollte, hat mit einem mal meine Anmeldung nicht mehr funktioniert. In Opera klappte sie jedoch einwandfrei. Also habe ich mir einen neuen Account bei „Chrome“ gemacht und gut war. Keine Probleme mit dem Verlassen der Stadt und ansprechen von NSCs und auch der Login klappte endlich. Dennoch wunderte es mich, dass „Herokon“ mit Opera Probleme zu haben scheint.
Und was ich abschließend noch sagen wollte…
Ich habe also ein Spiel in der Beta-Phase gesehen, dass noch einige Kinderkrankheiten erkennen lässt, wenn ich meine rosarote Kindheitstraumbrille mal absetze. Doch ehrlich gesagt lasse ich sie lieber auf und freue mich darauf endlich online Aventurien erkunden zu können. Zwar sind gerade Dinge, wie die Individualisierung vom eigenen Heldenbildchen noch etwas arg karg gestaltet, sodass sich einige männliche Kriegerhelden sehr ähnlich sehen dürften, dennoch dringt durch die ein oder andere Quest, den ein oder anderen gezeichneten Hintergrund und auch durch die ein oder andere schwelgerische Melodie der Hintergrundmusik ein wunderschönes Feeling, was zu packenden Abenteuern in Online-Aventurien einlädt. Gerade unter dem Aspekt, dass neben Greifenfurt, Baliho und Trallop noch viele weitere Regionen hinzukommen sollen, bin ich sehr gespannt und werde mich in den nächsten Tagen wohl mal öfter in der Beta von „Herokon“ verlieren.
[Preview]Ausführliche Vorschau bei GamersGlobal
15.03.2013 um 21:13
Eine ausführliche Vorschau auf Demonicon liefert GamersGlobal. Sie hatten die Gelegenheit, Demonicon anzuspielen und kommen eher zu einem gemischten Ergebnis. Das Spiel kann zwar in seinen Grundsätzen überzeugen, auch der DSA-Hintergrund sei glaubhaft, allerdings gäbe es zur Zeit noch deutliche Abstriche bei Inszenierung und Dialogenszenen. Aber es wird darauf verwisesen, dass auch noch Zeit ist, bis das Spiel endgültig erscheint.
Zitat:
Unsere neuen Eindrücke von Demonicon sind durchwachsen. Die grundsätzliche Konzeption des Action-Rollenspiels spricht uns weiterhin an. Wir glauben, dass das Spiel mit seinen inhaltlichen Qualitäten punkten wird und trotz des actionlastigeren Ansatzes auch bei den DSA-Fans ankommen kann. Die Kulissen laufen der Rollenspiel-Vorlage nicht zuwider und Kenner bemerken sofort, dass die Macher etwas von der Materie verstehen. Von der Umsetzung sind wir bislang allerdings enttäuscht. Sicherlich stehen den Entwicklern noch sechs Monate für Verbesserungen zur Verfügung, aber es sind nicht gerade wenige Bereiche, in denen sie noch kräftig nachbessern sollten.
Grafik, Animationen oder auch die Inszenierung der Dialogszenen sind meilenweit von einem Zustand entfernt, bei dem wir große Zuversicht empfinden würden. Gelingt es den Entwicklern allerdings, an diesen Stellen noch entscheidend nachzubessern, ist weiterhin ein gutes Action-Rollenspiel möglich. Im Moment vergeben wir ein "Ausreichend", würden uns aber freuen, wenn unsere Skepsis unbegründet bleibt – Story und Charakterskill-System finden wir nämlich bereits jetzt sehr gelungen. Spätestens auf der Gamescom muss Nouemena zeigen, ob sie in der Lage sind, die noch vorhandenen Mängel zu beseitigen.
[Demonicon News]PC Games-Podcast 188 - dieses Mal mit Demonicon
12.03.2013 um 19:50
In der 188. Folge des PC Games-Podcast widmet man sich auch Demonicon. Dieses Mal wird auch über Demonicon geredet. Wieder könnt ihr erfahren, wie das mit den deutschen Spielvertonungen funktioniert.
[Demonicon News]So viele DSA-Video-Spiele, wie noch nie
10.03.2013 um 19:20
Das große Zeitalter der DSA-Spiele
Was sind das nur für Zeiten in denen eine Rollenspielwelt, die in den 1980ern ihren Anfang nahm, im Augenblick so reichhaltig mit Computer-Spielen bedacht wird? Da bisher kein wirklicher Flopp unter den DSA-Spielen dabei waren, sind die Zeiten wohl alles andere als schlecht zu bezeichnen. Aber was sorgt dafür, dass seit dem Erscheinen von „Drakensang“ im Jahr 2008 die Quote an DSA-Spielen stetig anstieg? Ist es die Tatsache, dass vielen „Das Schwarze Auge“ ganz einfach ein Begriff ist oder, dass die Spieleindustrie nach „Drakensang“ gemerkt hat, dass da was zu holen ist? Eines ist klar, jede Branche hat ihre Mechanismen und Regeln, die quasi darüber bestimmen, ob eine lose Idee zum fertigen Spiel wird oder nicht. Was macht „Das Schwarze Auge“ so lukrativ für die Gaming-Branche? Eine seit langer Zeit national etablierte Marke mit Kultcharakter dürfte als vorläufige Erklärung sicher genügen, aber dürfte ebenfalls die Frage aufwerfen, ob es auch so viele Spiele aus dem Universum des nationalen Rollenspielklassikers schlechthin auch wirklich braucht. Denn Fakt ist, mit „Demonicon“, „Satinavs Ketten 2“, der Neuauflage der „Nordlandtrilogie“ in HD und „Circle of Legends“ sind so viele DSA-Spiele für den Heimcomputer und diverse Konsolen in der Mache, wie noch nie zuvor. Nicht zu vergessen, dass sich das DSA-MMORPG „Herokon“ immer noch in Beta-Stadium befindet. Höchste Zeit mal etwas genauer hinzugucken und etwas Ordnung in den unerwarteten Andrang von DSA-Games zu bringen.
Noumena geht den düsteren Weg
So richtig düster gab es DSA digital noch nicht. Gerade die Schattenlande waren noch nie wirklich Thema, wenn Aventurien über den Bildschirm gezockt wurde. Am Spieltisch haben sicherlich einige würfelerprobte Recken und Heldinnen schon finsterste Höhlen erforscht, niederträchtige Seuchen erlebt und dunkle Geheimnisse gelüftet. Aber halt nie in einem DSA-Spiel. Das soll und wird sich mit „Demonicon“ von „Noumena“ ändern. Die Spieleschmiede aus Berlin dürfte gerade die letzten Stellschrauben ausrichten, denn das Spiel ist aktuell für das zweite Quartal 2013 angekündigt. Im Sommer darf also die düstere Geschichte um Cairon und seine Schwester in der von Flüchtlingen heimgesuchten Stadt Warunk endlich gespielt werden. Die Story setzt schon erste Reizpunkte, die nach mehr verlangen. So darf man gespannt sein, was es damit auf sich hat, dass sich Cairons Blut nicht mit dem der Schwester vermischen darf und was es für Konsequenzen hat, dass es aber bei ihrer Befreiung aus den Klauen des Kannibalen doch zu eben jener schicksalhaften Blutvermischung kommt. Demonicon wird eine Seite der DSA-Welt aufzeigen, die wohl so visuell präsent noch nie vorhanden war. Dreckig, schmutzig, düster und rau. Ein Gegenentwurf zu den kunterbunten „Drakensang“-Titeln, dennoch aber ein Spiel, dass selbst bisher komplett DSA-Unerfahrene behutsam an die Welt ranführen Seite will. Nur halt mehr von der Dark-Tale-Seite.
Daedalic surft auf der DSA-Welle
Mit gleich zwei Spielen steht „Daedalic“ in den Startlöchern. Gerade frisch angekündigt und vom Chef bestätigt, ist, dass es definitiv ein neues DSA-Spiel aus ihrem Hause geben wird, dass wie „Satinavs Ketten“ dem Adventure-Genre zugehörig sein wird. Wir erinnern uns an ein ambitioniertes DSA-Adventure, dass leider etwas kurz ausfiel, sonst aber wirklich wenig vermissen ließ. Der schmucke Bilderbuchstil passte hervorragend zu den liebevoll ausgestalteten Charakteren und zeigte Aventurien verträumt romantisch mit einem leichten Hang zur düsteren Melancholie. Kurz gesagt: Es spielte sich wie ein schaurig schönes Märchen mit Sehnsuchtscharakter und wusste ob dieser Qualitäten durchaus zu gefallen. Nun soll die Sage Weitergehen, bisher ist noch wenig mehr bekannt als die Bestätigung des Spiels selbst, welches jedoch noch nicht betitelt wird. Wer weiß, ob es „Satinas Ketten 2“ heißen wird oder einen völlig anderen Namen trägt. Es darf auch spekuliert werden, ob und, wenn dann auch wie, die Geschichte um den jungen Fallensteller Geron und die niedliche Fee Nuri weitergeht oder völlig neue Tore aufgestoßen werden. Des Weiteren, und das ist sicherlich einer der Überraschungen schlechthin, ist ein rundenbasiertes Strategiespiel mit DSA-Lizenz geplant, dass noch dieses Jahr erscheine soll! Es wird den Namen „Circle of Legends“ tragen und mancher mag sich jetzt fragen, wo das auf einmal herkommt. Jeder Freund rundenbasierter Strategiehits, wie der „Civilization“-Reihe, „Jagged Alliance“ oder „Heroes of Might & Magic“ dürfte sich aber über diesen unverhofften Genre-Beitrag sehr freuen, der noch oder vielleicht auch gerade wegen seines ebenfalls bereits im 2. Quartal 2013 angekündigten Releases viel Raum, aber wenig Zeit für Spekulationen lässt.
Silver Style legt DSL-Leitungen in Aventurien
„Herokon“ erfüllt sicherlich den Wunsch vieler DSA-Spieler endlich mal mit den gemeinsamen Weggefährten vom Spieltisch online miteinander Rolle zu spielen. Und es lässt sich inzwischen auch bestätigen, dass, gerade für altgediente Kenner der Welt des Schwarzen Auges hier ein wirklich stimmungsvolles Schmankerl bereitliegt. Die Online-Variante von DSA ist Free-to-Play und überzeugt durch gut gefüllten Maps und stimmungsvollen Detailreichtum. Wer schon immer Aventurien online erleben wollte, sollte hier auf jeden Fall mal sein Glück versuchen. „Silver Style Studios“ hat nämlich genau das geliefert, was man als DSA-Veteran haben möchte, es dafür Quereinsteigern, die noch nicht so viel DSA-Erfahrung haben es dafür aber manchmal nicht ganz einfach gemacht, da beispielsweise das Skillsystem eng an das Pen-&-Paper-Regelsystem nach der aktuellen Edition 4.1 geknüpft ist und das doch einige Komplexitäten bereithält. Otto-Normal-MMO’ler wird sicherlich woanders einsteigerfreundlichere Titel finden, Alrik-Normal-Aventurier wird sich jedoch gerade online wirklich gut aufgehoben fühlen.
UIG Entertainment mit frischer Politur für das Urgestein
Und dann kam diese Nachricht. Die Nordlandtrilogie wird aufgemotzt. In HD! Ich mein, hallo?! Wie cool klingt das denn? Ist irgendwie 1. April und jemand will mit meinen zarten Gamer-Gefühlen spielen? Mir ist schon gleich klar gewesen, dass ich jetzt keine Skyrim-Grafik haben werde, aber ehrlich gesagt, war die Nordlandtrilogie, für den Kolumnisten das bisher immer noch stimmigste und kompletteste Erlebnis was es an digitalem DSA-Stuff bisher gegeben hat. Klar, das ist alles gar nicht mehr zeitgemäß. Man muss echt eine Menge an Inventar-Kram managen und reist die erstellte Heldengruppe in die falsche Richtung, ist das Abenteuer nicht mehr zu lösen. Die Komplexität des Regelsystems steht wohl in etwa auf einer Stufe mit „Drakensang“. So wartet zumindest die ursprüngliche Trilogie allein mit 12 Heldentypen, 14 Eigenschaftswerten, 52 Talenten und 81 Zaubersprüchen auf, von denen viele aus den Radon-Labs-Spielen bekannt sein dürften, auch wenn sie teilweise etwas anders gehandhabt werden. Und dennoch, dem Kolumnisten geht allein bei der Nachricht der Frischzellenkur und bei den vom verrückten Ivan geposteten Bildern im Forum das Rollenspielerherz auf. Ich freue mich auf Angelhaken, Decken und allerlei anderem Tand in meinem Inventar. Auch freue ich mich auf Zufallsbegegnungen der altmodischen Art und Weise und mit Riva auf eine meiner aventurischen Lieblingsstädte im neuen Gewand. Und wie könnte es nicht besser passen, ist auch dieses Release vom Publisher UIG Entertainment für das 2. Quartal 2013 angekündigt. Na das kann ja ein Sommer werden.
[Demonicon News]So werden Video-Games vertont - ein interessanter Blick hinter die Kulissen
03.03.2013 um 21:00
Die PC Games liefert dieser Tage wirklich einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Video-Spielentwicklung. In einem halbstündigen Video wird gezeigt, wie unsese Games vertont werden. Dazu wird unter anderem auch über Demonicon berichtet. Das bekam in der letzten Woche seine deutsche Vertonung in Hamburg.